Dezember 5, 2022

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Deutschland verschärft Energiesparmaßnahmen im Inflationskampf – Wirtschaftsrat

Berlin Deutschland muss angesichts der himmelhohen Inflation, die Privathaushalten und Unternehmen schadet und die Wirtschaftsaussichten trübt, die Energiesparmaßnahmen verschärfen, so ein Jahresbericht der Wirtschaftsberater der Gruppe der Fünf.

Lediglich Haushalte, die mit hohen Energiepreisen nicht zurechtkommen, und insbesondere Unternehmen mit einem tragfähigen Geschäftsmodell, die mit hohen Belastungen konfrontiert sind, sollten so weit wie möglich entlastet werden, während der hohe Einkommensteuersatz oder die Energieeinheit angehoben werden sollten gepflegt. Eine Steuer, die von Personen mit hohem Einkommen erhoben wird.

Ökonomen kritisierten auch die Pläne von Finanzminister Christian Lindner, den sogenannten „kalten Fortschritt“ zu reduzieren, bei dem die Einkommensteuerklassen nicht an die Inflation angepasst werden.

Da der Schwerpunkt derzeit auf der gezielten Entlastung der unteren und mittleren Einkommensgruppen liege, müsse der Abkühlungsfortschritt aus steuerlicher Sicht kompensiert werden, sagte Achim Truger. Dehne dich nicht zu sehr.

Die Gruppe berief sich in ihrem etwas weniger pessimistischen Ausblick für die deutsche Wirtschaft auf einen starken Arbeitsmarkt und Impulse durch Hilfsmaßnahmen, insbesondere die Gaspreisbremse, und prognostizierte ein Wachstum von 1,7 % in diesem Jahr und einen Rückgang von 0,2 % im nächsten Jahr.

Die jüngste Regierungsprognose sieht ein Wachstum von 1,4 % in diesem Jahr und einen Rückgang von 0,4 % im nächsten Jahr vor.

Die Inflation wird in diesem Jahr durchschnittlich 8 % und 2023 7,4 % betragen, sagten die Berater.

Hohe Inflation verlangsamt das Wirtschaftswachstum und kann die Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen von Unternehmen negativ beeinflussen, sagte das Gremium und machte es kritisch, dass die Europäische Zentralbank bei ihren Zinserhöhungsentscheidungen fest bleibt.

„Die Kunst besteht darin, die Zinsen mit Augenmaß anzuheben, um die Inflation zu bekämpfen, ohne die Wirtschaft zu stark zu schwächen“, sagte Ulrike Malmendier, eine der Podiumsteilnehmerinnen.

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Darüber hinaus sei es notwendig, die Energieversorgung auszubauen und zu diversifizieren und gleichzeitig die Verbraucher zu ermutigen, den Verbrauch zu reduzieren.