Dezember 1, 2021

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Deutschland: Trefferquote der Regierung übersteigt erstmals 200 | Nachrichten | DW

Deutschland verzeichnete am Montag eine 200-Tage-Sieben-Tage-Inzidenzrate, so die neuesten Daten des Robert-Koch-Instituts für Infektionskrankheiten (RKI).

Die Rate, die die Zahl der COVID-19-Neuinfektionen pro 100.000 Menschen in der vergangenen Woche darstellt, ist nun die höchste seit Beginn der Coronavirus-Infektion.

Die bisherige Rekordrate von 197,6 wurde am 22. Dezember 2020 aufgestellt – bevor Impfstoffe allgemein verfügbar wurden.

Wie ist die aktuelle Epidemie-Situation?

Die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland ist nach Angaben der deutschen Gesundheitsbehörden in den letzten 24 Stunden auf 15.500 gestiegen – womit die Inzidenzrate am Montag auf 201,1 gestiegen ist.

Trotz der weit verbreiteten Verfügbarkeit von Impfstoffen nehmen die Fälle im ganzen Land zu. Am Sonntag lag der Kurs bei 191,5, gegenüber einer Woche zuvor bei 154,8.

Am stärksten betroffen sind Sachsen und Thüringen, gefolgt von Bayern.

Christian Karachiyanidis, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Intensivmedizin und Notfallmedizin (DIV). Oxburg General Die Zahl der Covid-19-Patienten auf der Intensivstation hat sich verdoppelt.

„Bei 300 Fällen erwarten wir landesweit etwa 4.500 Regierungspatienten mit großen regionalen Unterschieden“, warnte Karakinidis.

Welche Wirkung haben Impfstoffe?

Im Vergleich zum bisherigen Infektionsgipfel sind Corona-Impfstoffe jetzt kostenlos und flächendeckend in ganz Deutschland erhältlich.

67 % der Bevölkerung – fast 56 Millionen Menschen – sind vollständig geimpft. Aber die Rate wird für jede Region unterschiedlich sein. Das ostsächsische Bundesland ist mit einer Impfrate von nur 57,1 % von der aktuellen Welle hart getroffen, während im bevölkerungsreicheren Nordrhein-Westfalen mehr als 70 % der Bevölkerung vollständig geimpft sind.

Impfstoffe haben jedoch die Auswirkungen der Zunahme der Fälle verringert. In den letzten sieben Tagen wurden weniger als 4 von 100.000 Menschen infiziert und ins Krankenhaus eingeliefert. Beim vorherigen Höchststand im Dezember 2020 waren es über 15.

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Warum interessieren sich Lehrer?

Besonders besorgt ist der Deutsche Lehrerverband über die Zunahme der Fälle in den Schulen.

„Es gibt alarmierende Ansteckungsraten bei Kindern und Jugendlichen“, sagte Hans-Peter Meiddinger, Präsident der Lehrergewerkschaft. Redaktionsnetzwerk Deutschland.

„Es besteht ein großes Risiko, dass wir die Kontrolle über die Epidemie in den Schulen verlieren“, fügte er hinzu.

Er forderte die Wiedereinführung von Masken für Schüler und Lehrer, die täglich getestet werden, wenn die Fallzahlen zu hoch sind.

Steigende Fallzahlen im ostsächsischen Bundesland drängen die Behörden zur Einführung einer „2G“-Regelung für viele Bereiche des öffentlichen Lebens. Beschränkung bedeutet, dass nur geimpfte und gerettete Personen Zugang zu geschlossenen Bereichen haben.

Im südlichen Bundesland Bayern sind am Sonntag strengere Beschränkungen in Kraft getreten. Nur geimpfte, genesene oder PCR-getestete Bürger dürfen Bars und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen besuchen.

Was will die Regierung tun?

Die drei Parteien einer neuen Regierungskoalition, die Mitte-Links-Sozialdemokraten (SPD), die Umweltschützer der Grünen und die Neuen Liberalen Liberaldemokraten (FDP), planen bereits die Wiederaufnahme kostenloser Prozesse.

„Die Absage des kostenlosen Verfahrens war ein Fehler“, sagte FDP-Fraktionschef Marco Buschmann.

Politiker glaubten, dass der Schritt, die Deutschen zur Zahlung der Tests zu zwingen, mehr Menschen dazu bringen würde, sich impfen zu lassen. Aber die Zahl der Geimpften hat sich nicht signifikant erhöht.

Die vorgeschlagene neue Regierung ist in Gesprächen über eine definitive Arbeitspartnerschaft und sieht auch vor, dass alle Mitarbeiter und Besucher von Pflegeheimen täglich geimpft werden sollten, selbst wenn sie geimpft sind.

Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen, Janosh Dahman, sagte, er wünsche sich Testergebnisse „ausschließlich digital gesteuert“ mit QR-Codes.

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ab, jc/rs (dpa, AFP, Reuters)