Leak: adidas bringt wohl den F50.6 Tunit zurück

Kevin Kuranyi adidas F50.6 Tunit Werbung 2006

Vor wenigen Stunden berichteten wir über das Ende des adidas GLITCH. Nun wurde wohl schon sein Nachfolger geleaked: der legendäre adidas F50.6 Tunit! Wir haben alle Infos der brodelnden Gerüchteküche am Start.

adidas F50.6 Tunit Remake – Release am Ende des Jahres?

Es ist der Hammer, welchen sich die Heads bei adidas wohl für den richtigen Zeitpunkt aufgespart haben. Nun könnte es allerdings ganz schnell gehen und die Profis aus Herzogenaurach könnten zum Jahresende eine echte Boot-Bombe platzen lassen. Wie? Mit dem möglichen Comeback des legendären adidas F50.6 Tunit von 2006. Selbstverständlich als modernes und an die heutigen Anforderungen angepasstes Remake.

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Laut Footy Headlines soll die Neuauflage des adidas F50.6 Tunit folgende Attribute mitbringen:

  • Außensohle des adidas X19+
  • abnehmbare und umklappbare Zunge
  • synthetisches Obermaterial
  • Preis: ungefähr 270,00 Euro

Wer die Freude an der Stelle jetzt nicht so ganz nachvollziehen kann, weil er den damaligen F50 Hype nicht mitbekommen oder ignoriert hat, dem werden wir diese deliziöse Suppe nochmals schonend und mit viel Würze aufwärmen.

Der adidas F50.6 Tunit – Ein unterschätzter Meilenstein

Wer den F50.6 Tunit anschneidet, der muss eigentlich auch die anderen F50 Modelle berücksichtigen, oder zumindest kurz und knackig erklären, was aus der glorreichen Reihe geworden ist. Solltet ihr Interesse an einem fetten Inside-Bericht zu den F50 Boots von früher haben, schreibt einfach eine schnelle DM via Instagram oder kommentiert unter diesem Beitrag. Wenn genug Feedback von euch kommt, wird es bestimmt auch noch einige Infos von den Insidern bei adidas selbst geben.

Heute wollen wir uns allerdings nur auf den F50.6 Tunit von 2006 konzentrieren. Im Vorlauf zur WM in Deutschland brachte adidas die komplette Welt der Fußballschuhe durcheinander und sorgte dafür, dass auf den Plätzen der Republik Individualität groß geschrieben wird. Wie? Mit einem Schuh, der nicht nur durch seine außergewöhnliche Optik, sondern auch dank der technischen Neuheiten für Furore sorgte. Das System: austauschbare Stollen, Upper (Schaft) und Chassis (Einlegesohlen).

adidas F50 Werbung
Foto: adidas

Die Flexibilität war geboren und wurde mit vielen einprägsamen Colorways gepaart. Man hatte also einen stylischen Schuh für jegliche Bodeverhältnisse (Kunstrasen, Rasen, Schotter usw.) kreiert. Und das alles in einem Schuh – Wahnsinn. Die Trainer rasteten aus, weil adidas es schaffte, den Fußballplatz vom soliden schwarzen Lederschuh in eine Richtung zu lenken, der wir die heutige Farb-Vielfalt definitiv mit zu verdanken haben.

Der F50.6 Tunit wurde zum Verkaufsschlager

Spieler wie Javier Saviola, Lukas Podolski, David Trézéguet, Djibril Cissé, Arjen Robben und Kevin Kuranyi trugen den ersten Tunit der F50 Reihe während der WM in Deutschland. Das sorgte dann auf dafür, dass sämtliche Shops in den Innenstädten komplett geplündert wurden – Ja, damals war das mit Online noch nicht so weit. Allein 2006 wurden weltweit übrigens 750.000 Exemplare des F50.6 verkauft.

Und wehalb setzte sich das Tunit-Prinzip am Ende nicht durch? Vermutlich warf adidas die Erfindung zu früh auf den Markt. Der Fußball war wohl noch nicht bereit für einen so großen Schritt. Zudem gab es am F50.6 Tunit auch Schwachstellen. Dazu gehörten zum Beispiel die anfälligen Gewinde der austauschbaren Stollen und der Komfort.

adidas leistete Pionierarbeit

Schaut man die 13 Jahre bis 2006 zurück, dann kann man im Nachhinein davon sprechen, dass adidas einen Versuch wagte, der trotz des fehlenden Durchbruchs die Basis für weitere Erfindungen schuf. Irgendwie erinnert auch das Projekt GLITCH an die Tunit´s – Und genau da schließt sich womöglich ab Dezember 2019 der Kreis. Wir dürfen gespannt sein, ob adidas nur den Schuh, oder vielleicht sogar einen Teamgeist Ball zurückbringen wird.

Was denkt ihr? Wird das Comeback des F50.6 Tunit einschlagen? Oder wird es keinen Hype geben?

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