Februar 6, 2023

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Update 1 – Die Bundeswehr kauft 20.000 verschlüsselte Funkgeräte für 1,35 Milliarden Euro.

(fügt Kontext hinzu)

BERLIN, 8. Dezember (Reuters) –

Das deutsche Parlament wird am 14. Dezember den Kauf von 20.000 verschlüsselten Radios für sein Militär für 1,35 Milliarden Euro genehmigen, mit einer Option, weitere 14.000 Radios für 1,5 Milliarden Euro zu kaufen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Die Anschaffung der Funkgeräte ist Teil eines umfassenderen Vorstoßes zur Modernisierung der deutschen Streitkräfte, mit dem Bundeskanzler Olaf Scholz nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar einen großen politischen Kurswechsel einleitete.

Um die Waffen und Ausrüstung der Bundeswehr nach Jahrzehnten des Verfalls nach dem Ende des Kalten Krieges wieder auf den neuesten Stand zu bringen, kündigte Scholz drei Tage nach Kriegsbeginn einen 100-Milliarden-Euro-Sonderfonds an.

In seiner Sitzung am kommenden Mittwoch soll der Haushaltsausschuss des Parlaments erste große Verträge mit dem Geld absegnen.

Der Gesetzgeber wird über einen Kauf von 35 F-35-Kampfflugzeugen des US-Rüstungsunternehmens Lockheed Martin im Wert von 10 Milliarden Euro (10,54 Milliarden US-Dollar) entscheiden, sagte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht am Dienstag.

Auch die Anschaffung verschlüsselter Funkgeräte der deutschen Firma Rohde & Schwarz steht auf der Agenda und ist Teil der Modernisierung des militärischen Führungssystems.

In der Vergangenheit haben sich deutsche Truppen verschlüsselte Funkgeräte von Streitkräften ausgeliehen, mit denen sie an Orten wie Mali zusammengearbeitet haben, um gemeinsame Operationen nicht zu stören.

Die Radios sollen zwischen 2023 und 2028 ausgeliefert werden, mit Lebenszykluskosten von 2,2 Milliarden Euro in den nächsten 20 Jahren, sagte der Insider gegenüber Reuters.

Die F-35 soll den alternden Tornado ersetzen, den einzigen deutschen Jet mit US-Atombomben, der in Deutschland für den Einsatz im Konfliktfall gelagert wird.

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Die deutsche Luftwaffe fliegt den Tornado seit den 1980er Jahren und Berlin plant, ihn zwischen 2025 und 2030 auslaufen zu lassen.

($1 = 0,9491 Euro) (Berichterstattung von Holger Hansen, Schreiben von Sabine Seibold, Redaktion von Mark Heinrich)