Geheime Hintergründe im Poker um Leroy Sané?

Leroy Sané im Dribbling

Es ist der Kaugummi-Transfer in dieser Wechselperiode 2019. Leroy Sané (23) soll zum FC Bayern, oder halt nicht. Doch warum zieht der Transfer sich so in die Länge? Was wäre, wenn der persönliche Ausrüster von Leroy Sané am Ende über den Transfer entscheidet? Wir wagen uns hinter die Kulissen und spekulieren, ob die Ausrüster ein Mitspracherecht haben.

Die Akte Sané: Welche Rolle spielt der Ausrüster?

Beim Rekordtransfer von Neymar (27) zu PSG hatten wir damals als einziges deutsches Portal berichtet, dass der private Ausrüster des Brasilianers (Nike) an einem Wechsel seines Schützlings interessiert sein könnte, damit dieser aus dem Schatten des großen Lionel Messi (32, adidas) hervortreten kann. Dafür könnte Nike sogar einen Teil der Ablöse (222 Millionen Euro) gestemmt haben. Im Endeffekt war der Wechsel für den US-Riesen auf jeden Fall ein Segen, denn die Trikotverkäufe vom Nike-Team aus Paris wurden durch den Brasilianer definitiv angekurbelt. Und was hat diese Story über den Neymar-Wechsel und Nike nun mit Leroy Sané am Hut?

Die Website www.manchestereveningnews.co.uk berichtete kürzlich, dass der gebürtige Essener ein lukratives Angebot von PUMA vorliegen hat. Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach würde Leroy Sané gerne im Rahmen seiner Aufholjagd auf adidas und Nike verpflichten und ihn zukünftig mit Schuhen ausstatten. Dafür ist PUMA bereit, ungefähr 1,1 Millionen Euro pro Saison an den Nationalspieler zu überweisen. Dieses Gerücht darf man durchaus ernst nehmen, da PUMA sich aktuell intensiv mit Manchester City und dem vorhandenen Personal dort beschäftigt. Hier hatten wir bereits über die Ehe zwischen PUMA und City berichtet. Zuletzt sicherte sich PUMA auch Trainer Pep Guardiola (48) als Botschafter der Marke.

Empfohlen: Guardiola unterschreibt bei PUMA und nimmt sich ein prominentes Vorbild

Wegen Sané: Kampf zwischen adidas und PUMA?

Sollte Leroy Sané also wirklich einen Deal bei PUMA unterschreiben, würde es für den FC Bayern nicht wirklich einfacherer werden, den laut Transfermarkt.de teuersten deutschen Fußballer zu verpflichten. Weshalb das so ist liegt auf der Hand: die Münchner tragen Trikots von Nachbar adidas – das würde PUMA im Falle eines Signings von Sané eher nicht schmecken, denn es würde viele Marketing-Aktivitäten blockieren. Die Tragweite ist zwar nicht so groß, wie es bei Neymar der Fall war, aber ist dennoch und insbesondere auf dem deutschen Markt nicht zu unterschätzen. Falls es zum Wechsel kommen sollte, könnte allerdings auch adidas seinen Hut in den Ring werfen und Leroy Sané zu dem Gesicht machen, welches im Kosmos der drei Streifen die Zukunft gehören könnte. Es könnte also zum traditionellen Fight zwischen den Nachbarn aus Herzogenaurach kommen.

Leroy Sane Mercurial Schuhe
Leroy Sané und sein Nike Mercurial. Foto: Leroy Sané Instagram

Der Poker um Leroy Sané: adidas könnte zum Gewinner werden

Und eventuell baggert adidas tatsächlich schon an Sané, denn wenn er nach München kommt, dann wäre es von Vorteil, wenn er dies in den Schuhen von adidas tut. Zuletzt sicherte sich adidas auch die Dienste von Serge Gnabry (24). Interessant: wir wissen aus einer zuverlässigen Quelle, dass auch PUMA an Gnabry interessiert gewesen sein soll. Der Nationalspieler trainierte streckenweise sogar in Schuhen von PUMA, aber entschied sich letztlich doch noch für Konkurrent adidas.

Sollte Leroy Sané also zum FC Bayern München wechseln und dazu auch noch adidas an den Füßen tragen, werden Nike (aktueller Ausrüster von Leroy Sané) und PUMA definitiv leer ausgehen.

Am Ende dürfte es adidas aber auch egal sein, ob Sané Nike oder PUMA trägt, denn die Trikotverkäufe würden in München definitiv angekurbelt werden. Durch die Abgänge von Franck Ribéry (36) und Arjen Robben (35), fehlen dem FC Bayern und adidas wichtige Trikot-Zugpferde. Hier wäre der Zugang von Leroy Sané also ein echter Segen.

Alphonso Davies müsste seine Rückennummer wohl abgeben

Auch wenn durch die Abgänge der beiden Routiniers die Nummer 7 und 10 noch frei sind, könnte Leroy Sané auf seine 19 zurückreifen wollen. Seinen Hashtag #LS19 kennen seine 4,5 Millionen Follower auf Instagram mittlerweile sehr gut und Sané entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einer eigenen und durchaus starken Marke. Ja Freunde, das spielt im modernen Fußball auch eine Rolle! 

Leidtragender wäre in diesem Falle dann das kanadische Talent Alphonso Davies (18), welcher seine 19 an Leroy Sané „abdrücken“ müsste.

Fazit: Leroy Sané wäre der Jackpot für den FC Bayern

Sollte es in den nächsten Stunden oder Tagen also eine Vollzugsmeldung geben, darf sich die kaufmännische Abteilung in München durchaus freuen! Natürlich würden die Bayern einen hochkarätigen Fußballer bekommen, aber eben auch einen absoluten Popstar des internationalen Fußballs, der für viele Verkäufe sorgen wird. Es wäre der Kracher, den man bis dato noch vermisst.

Sollte PUMA also nicht entscheidend dazwischen grätschen, sieht es so aus, als wäre der Kaugummi-Transfer nun endlich beendet. Mehr zu Leroy Sané wird es dann auch bei uns geben – logisch.

Ein Gedanke zu „Geheime Hintergründe im Poker um Leroy Sané?“

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  1. […] Kandidaten sind dann mit Sicherheit auch Neymar (wenn er sich fangen sollte), Mbappé oder ein Leroy Sané […]

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