Oktober 7, 2022

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Es ist angezapft: Deutschlands Oktoberfest öffnet nach einer 2-jährigen Pause

MÜNCHEN >> Erstmals seit 2019 fließt das Bier auf dem weltberühmten Münchner Oktoberfest.

Mit drei Hammerschlägen und dem traditionellen Ruf „O’zapft is“ – „es ist angezapft“ – hat Oberbürgermeister Dieter Reiter am Samstagmittag den Zapfhahn in das erste Fass gesteckt und damit das Fest nach zweijähriger Pause offiziell eröffnet. Das Internationale Ausbreitung des Coronavirus.

Das Oktoberfest lockt jedes Jahr rund 6 Millionen Besucher auf das überfüllte Festgelände der bayerischen Landeshauptstadt. Die Veranstaltung fand 2020 und 2021 nicht statt, da Beamte mit dem unvorhersehbaren Wachstum von COVID-19-Infektionen und -Einschränkungen zu kämpfen hatten.

Diese Bedenken wurden in diesem Jahr beiseite geschoben. Die Stadt kündigte an, dass das Oktoberfest Ende April fortgesetzt werde, und Reiter sagte am Samstag, es sei „eine gute Entscheidung“.

„Ich freue mich, dass wir endlich gemeinsam feiern können“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei der Eröffnungsfeier. „Es gibt viele Leute, die sagen, wir können oder nicht. Ist es jetzt angebracht?‘ Ich will nur eines sagen: Wir haben zwei, drei schwierige Jahre, niemand weiß genau, wie dieser Winter wird, und wir brauchen Lebensfreude und Kraft.

Als sich die Tore des Festivals drei Stunden, bevor Reiter das erste Fass anzapfte, öffneten, beeilten sich die Enthusiasten, sich Plätze in den großen Bierzelten zu sichern.

Sie werden deutlich tiefere Taschen benötigen als das letzte Oktoberfest, wobei Brauer und Besucher einem Inflationsdruck ausgesetzt sind.

Ein 1-Liter-Krug Bier wird dieses Jahr zwischen 12,60 und 13,80 Euro (Dollar) kosten, etwa 15 % mehr als 2019, so die offizielle Homepage des Festivals.

Das diesjährige Oktoberfest, die 187. Ausgabe der Veranstaltung, läuft bis zum 3. Oktober.

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Die Zahl der Corona-Infektionen werde nach der Wiesn wohl steigen, aber „gleichzeitig messen wir zum Glück nirgendwo unnötigen Druck auf die Krankenhäuser“, sagte Söder der Tageszeitung „Münchner Merkur“ in einem am Samstag zuvor veröffentlichten Kommentar.

„Es spricht dafür, dass wir uns in einer neuen Koronaphase befinden“, sagte er und fügte hinzu, dass die Behörden versuchen würden, schutzbedürftige Menschen zu schützen, aber Feiern nicht verhindern würden.