Der erste Fußballer! Raheem Sterling vor Jordan-Deal

Sterling Teaserbild Jordan Fußballschuhe

Manche Dinge überraschen selbst Insider. Aktuell wird gemunkelt, dass Raheem Sterling (24) von Manchester City kurz davor ist, einen Boot-Deal mit Jordan zu unterschreiben. Was daran so sensationell ist? Es gab bisher keine Jordan-Athleten im Fußball! Wir haben alle Hintergründe und verraten, weshalb die deutschen Sportartikelhersteller sich nun besser warm anziehen sollten.

Raheem Sterling soll erster Jordan Fußballprofi werden

Zum Auftakt der neuen Premier League Saison von Manchester City bei West Ham (5:0) steuerte Raheem Sterling gleich drei Tore bei. Sein Schuhwerk stand zu diesem Zeitpunkt zwar nicht im Fokus, aber wir haben genauer hingesehen und keine Unregelmäßigkeiten feststellen können: es war der übliche Nike Phantom VNM. Bis dahin ist die Story noch nicht wirklich spannend. Allerdings tauchte am gestrigen Montag ein Artikel im britischen Telegraph auf. Und dieser hatte es in sich..

Dort berichtete man, dass die Nike Tochter „Air Jordan“ den gebürtigen Jamaikaner verpflichten möchte. Heißt konkret: Jordan ist bereit dem jungen Flügelflitzer circa 107 Millionen Euro zu zahlen, damit er die bald in Serie erscheinenden Fußballschuhe mit dem „Jumpman“ trägt und für Werbekampagnen des US-Konzerns verfügbar ist.

Einer der lukrativsten Ausrüsterverträge überhaupt – Sterling als passendes Gesicht

Doch weshalb unbedingt Sterling? Es gäbe doch noch viele andere Top-Spieler, die sich für solch einen Deal mehr als gut eignen würden, oder? Bestimmt. Einer davon wäre Neymar gewesen. Bloß sorgt der Brasilianer aktuell mal wieder für schlechte Schlagzeilen, weshalb er als erster Jordan-Athlet wohl vorerst durchgefallen ist. Der Gedanke allerdings liegt nicht wirklich fern, denn Neymar trug im Rahmen einer speziellen Kampagne bereits einen Nike Hypervenom im Jordan Design. Zudem stattet der US-Riese Neymar´s Noch-Arbeitgeber Paris Saint-Germain als einziges Fußballteam mit Trikots aus.

Raheem Sterling hingegen ist ein gern gesehenes Gesicht. Mit fußballerischen Qualitäten ist der bei Transfermarkt mit einem Marktwert von 140 Millionen Euro gelistete Nationalspieler Englands ohne Frage gesegnet. Dazu kommt noch, dass er sich auch bei kritischen Themen (Rassismus) zu Wort meldet und seine Meinung vertritt. Aktuell ist er auch in ziemlich vielen Nike Kampagnen zu sehen, weshalb man ihn neben den im Nike-Universum nicht mehr so unantastbaren Cristiano Ronaldo (34) und PSG-Star Kylian Mbappé (20) als ein wichtiges Zugpferd der Marke sehen kann.

Auf Sterling könnten weitere Stars folgen

Sollte es wirklich zu einem Jordan-Fußballschuh-Franchise kommen, könnten selbstverständlich auch andere Nike-Athleten die Schuhe der für Michael Jordan (56) gegründeten Brand tragen. Weitere realistische Kandidaten sind dann mit Sicherheit auch Neymar (wenn er sich fangen sollte), Mbappé oder ein Leroy Sané (23).

Nike könnte adidas und PUMA endgültig abschütteln

Durch die Expansion von Jordan möchte Nike natürlich noch mehr Anteile im Fußballschuh-Markt gewinnen und somit Verfolger adidas und dessen Nachbarn PUMA abschütteln bzw. verdrängen. Was das für die deutschen Hersteller heißt, dürfte auf der Hand liegen: man muss einen Gang zulegen, bevor der US-Riese mit dem Jordan-Move einen Schachzug hinlegt, der viel Boden kosten könnte. Bei adidas wäre mit Reebok zwar auch eine zweite und bekannte Marke im eigenen Hause verfügbar, aber hier müsste man zunächst viel Vorarbeit leisten – wie es Jordan mit PSG getan hat – um an Relevanz zuzunehmen.

Man darf gespannt sein, wie Nike und Jordan die Expansion im Fußball umsetzen werden und welche Stars auf Raheem Sterling bei Jordan folgen werden, wenn es dann zum Deal kommen sollte. Was sagt ihr zu dem Schachzug? Schlau? Oder eher zu gewagt?

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