Als die Einladung von adidas im Postfach lag, konnte ich mir echt wenig über dieses „adidas 360 ° Projekt“ vorstellen. Klar, die Grundidee hatte ich schon verstanden, aber halt auch nur in der Theorie. Reicht das theoretische Wissen aus, um darüber einen qualitativ hochwertigen Beitrag zu schreiben? Im Nachhinein kann ich sagen: Es war eine gute Idee nach Berlin zu reisen! Weshalb?

Ich konnte mir in der adidas BASE einen Eindruck von dem Projekt machen. Zugegeben: Der letzte Satz klingt nicht sehr euphorisch, aber in den folgenden Abschnitten bringe ich euch den Spirit der kompletten Sache mit Sicherheit etwas näher!

adidas 360 ° – Klotzen statt kleckern!

Besonders wichtig ist, dass das Projekt eine soziale Sache ist und nicht nur ein „Marketingtool“ für adidas darstellt. Na klar steht auf den Klamotten und Banden das Logo mit den drei Streifen, aber stört das irgendwen? Nein, denn adidas bewegt was vor Ort, anstatt nur darüber zu labern! Und das kann man doch nur feiern, oder?

Für das adidas 360 ° Projekt war ich nun also in THE BASE von adidas in Berlin-Wedding unterwegs und habe mich für euch genauer umgeschaut…

adidas 360 ° – Mit viel Herz

Weshalb ich das mache? Weil ich euch dieses Projekt unbedingt näher bringen möchte! Denn neben Trikots, Schuhen und Ablösesummen, gibt es auch Themen, welche wirklich wichtig und entscheidend sind! Im adidas 360 ° Projekt werden nämlich die Weichen für eine vielversprechende Entwicklung von Jugendlichen aus Berlin gestellt. Warum ich nicht „jugendliche Fußballer“ schreibe? Weil die persönliche Entwicklung in meinen Augen noch wichtiger ist, als die fußballerische! Alle Beteiligten sind mit sehr viel Herz dabei, was mich dann schlussendlich auch zu diesem Artikel bewegte, denn eigentlich mache ich im Moment eine kleine Pause und strukturiere „DSS“ um…

adidas 360 ° – Entscheidend ist auf dem Platz. Und daneben.

Der Name verrät uns schon einiges über den Inhalt bzw. die Werte dieser besonderen Förderung – adidas 360 °, oder: Ein ganzheitlicher Förderansatz!

Denn die Jungs und Mädels aus den unterschiedlichsten Stadtteilen der Hauptstadt bekommen nicht nur eine fußballerische Förderung von den insgesamt fünf Mentoren, sondern werden auch für das Leben abseits des Platzes bestens vorbereitet. Doch wer sind diese Mentoren? Und wer genau sind die Schützlinge? Und welche Skills werden den Teilnehmern vermittelt?

Nun, die Mentoren bringen neben ihrem Fußball-Sachverstand ein ganz wichtiges Attribut mit: Sie kommen ebenfalls von den Bolzplätzen der Hauptstadt und sind den Jugendlichen nicht unbekannt, weshalb man automatisch auf Augenhöhe miteinander arbeiten und die gesteckten Ziele verfolgen kann.

Mentor Chris sagte mir bei der Vorstellung des adidas 360 ° Projektes, was sein persönliches Ziel ist und weshalb er mit am Start ist:

„Mir ist es wichtig, dass die Jungs eine Leistungsbereitschaft  entwickeln, aber auch die Dinge und Werte abseits des Platzes müssen stimmen. Die Gesellschaft ist sehr komplex geworden, deshalb sind auch Skills wie beispielsweise ein effektives Zeitmanagement nicht zu unterschätzen und total wichtig“

Shane aus Charlottenburg möchte seinen Jungs ebenfalls möglichst viele Learnings aus seinem eigenen Leben vermitteln:

„Ich hoffe, dass ich meinen Jungs Vorteile für den Platz und ihr Privatleben mitgeben kann und sie von meinen Erfahrungen als Mensch und Spieler profitieren können“

Mentoren? Ihr seid jetzt schon die DSS-Helden des Jahres!

Die Jugendlichen selbst sind natürlich allesamt talentierte Kicker- logisch! Aber in einem Nachwuchsleistungszentrum eines Bundesligisten bewegt sich keiner von ihnen, was nicht heißt, dass diese jungen Menschen dafür zu schlecht wären. Vielleicht hatten sie einfach nicht das berühmte Quäntchen Glück, oder es gab andere Gründe…

das adidas 360 Grad Projekt im Detail auf dasschoenespiel.de
Auch Matthias Sammer ist mit am Start und kümmert sich um Mentoren und Teilnehmer! Foto: André Josselin/adidas

Teilnehmer Rahim ist 18 Jahre alt, spielt für Internationale Berlin und ist frisch gebackener Abiturient. Auf die Frage, ob er schon Lust auf das Projekt hat, antwortete der Youngster schon ziemlich cool und gelassen:

Klar! Das ist ein riesiges geschenk für mich und ich freue mich schon total. wahrscheinlich wird es nicht immer easy, aber das gehört ja auch zur persönlichen entwicklung!

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich bereits, was auf die Jungs und Mädels (Ja, Team Nathalie hat 4 motivierte Mädels am Start) wartet!

Im Prinzip fördert das Projekt folgende Teilgebiete, um die Jungs und Mädels eben rundum zu fördern:

  • Athletik
  • Technik
  • Taktik
  • Ernährung
  • Gesundheit
  • Sportpsychologie
  • Life Skills

adidas 360 ° – Kaltes Wasser schadet nicht

Zum Start des adidas 360 ° Projektes, durften die Mentoren und ihre Schützlinge in THE BASE von adidas einziehen! Wer jetzt höchsten Komfort und Luxus erwartet, der drückt besser schnell weg und bucht sich ein Zimmer im Waldorf Astoria!

Denn adidas stellte den Jungs und Mädels große Zelte mit Lauf- und Trainingsschuhen zur Verfügung. Was damit passierte? Es wurde ein Bootcamp eröffnet, welches morgendliche Waldläufe, Coachings und Einheiten am Ball beinhaltete. „Go Hard or Go Home“ quasi…

adidas 360 ° – Mehr davon!

Was soll man dazu sagen? Wir sprechen bei diesem Projekt von einer Herzensangelegenheit, welche auch andere Großstädte der Republik erreichen sollte! Ich selbst hätte mir ein solches Projekt im Köln der 90er  Jahre sehr gewünscht, auch weil wir als Kids so sicherlich viel weniger Mist gebaut hätten.

Unabhängig vom adidas 360 ° Projekt, sollten wir in den momentan doch schon sehr turbulenten Zeiten immer an die Jugend denken! Und damit meine ich nicht, dass wir noch mehr Nachwuchsleistungszentren bauen sollten, um noch mehr gute Fußballer zu entdecken! Oftmals reicht es einfach, wenn den Kids und Jugendlichen ein Mentor zur Seite gestellt wird! Wer das sein könnte? Wir alle! Denn schließlich sind wir als erwachsene Menschen für die Jugend verantwortlich.

Ein stiller Leser, ist wie jemand im Stadion, der bei einem Sieg nicht jubelt. Das heißt nicht, dass es ihm nicht gefallen hat, aber es merkt auch niemand, dass er das Spiel genossen hat. Und wenn der Jubel ausbleibt, wird selbst eine so großartige Sportart wie der Fußball irgendwann aussterben.

Also ihr stillen Leser da draußen: Ich freue mich über jedes Like auf Facebook, jeden Kommentar unter meinen Beiträgen und jede Nachricht via Twitter oder Instagram. Mir ist wichtig, dass ich weiß, dass das „dasschoenespiel Stadion“ nicht leer ist.

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